Un/Sichtbarkeit von Trans in Religion und Ethik

Gibt es nur Mann oder Frau? Die Bibel scheint das so zu sehen. Jedenfalls berufen sich die darauf, die Trans zurückweisen. Aber es könnte anders sein. Auch Religionen bringen Trans-Körper hervor, wenn Körper durch Abstinenz, Gebete, Trancen etc. dekonstruiert und auf eine innere oder äußere Weise neu werden sollen. Selbst explizite Geschlechtswandlungen finden sich in verschiedenen Phasen des Christentums. Und auch ethisch spricht das Gewalt-Verbot und das Gebot zur Anerkennung von Andersheit in vielen Religion, auch im Christentum, gegen implizite und explizite Gewalt gegenüber trans Menschen.

Trans-positive Potentiale in Religion und Ethik sollen in diesem Workshop sichtbar gemacht werden.

(Cet atelier sera traduit en français.)

Durchgeführt von

Prof. Dr. Mathias Wirth (er) ist seit 2018 an der Universität Bern. Dort lehrt und forscht Mathias zu Ethik im Kontext von Religionen und Kirchen. Bevor Mathias nach Bern kam, war er als Wissenschaftler zuletzt an der Yale University in den USA und davor am Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf. Studiert hat Mathias Theologie und Philosophie. Ein Schwerpunkt von Mathias Arbeit liegt im Bereich Medizinethik und im Bereich Gender und Ethik. Mathias hat einige wissenschaftliche Arbeiten über Ethik und Trans veröffentlicht. Mehr Info ist auf der Homepage der Uni Bern zu finden.

Details

Day, Time, and length: Sa, 11.30 Uhr, 60 Minutes

Room: Auditorium

Target groups: Alle trans- und non-binären Menschen, Freund_innen

Goal: Inspiration

Language(s): Deutsch